Vorsätze 2009

Spätestens seit der Lektüre des sehr empfehlenswerten Buches von Kathrin Passig und Sascha Lobo* ist mir klar, dass To-Do-Listen nicht der Weg zur Glückseligkeit sind. Aber da es Spaß macht (mir jedenfalls), welche zu machen, besonders solche mit guten Vorsätzen (und wer macht schon Listen mit schlechten Vorsätzen?) und da man (also ich) die nach Aufschrieb getrost vergessen kann, auch wenn sie für alle sichtbar im Internet verewigt sind (wer weiß, wie lange es das noch gibt), hier also mein Liste 2009:

Liebes Internet!

2009 möchte ich…
... nach Möglichkeit wieder nach Chicago fahren. Oder nach Seattle.
... interessantes Zeugs arbeiten.
... viel mehr schreiben (nicht unbedingt im Blog).
... öfter reiten gehen (ja, auf Pferden).
... eine bessere Einnahmen/Ausgaben-Balance erreichen.
... und viele andere Dinge, die das Internet nichts angehen (wäre ja sonst auch recht wenig los 2009)

Dies ist keine “Bestellung an das Universum”. Das klingt nämlich so dermaßen dämlich, dass ich selbst dann drauf verzichten würde, wenn ich wüsste, dass es 100% funktioniert. Das ist ein bisschen wie mit den Backwaren bei Kamps: Wer käme sich nicht blöd vor, einen “Fanblock” zu bestellen. Zum Glück schmecken die auch nicht besonders.

Hidden Truths
Dies Schild steht am Rande einer Grünfläche am südlichen Ende des Lincoln Parks in Chicago. Es hat nichts mit dem Blogeintrag zu tun, ist aber vielleicht für die Leser interessant, die das eigentliche Thema eher langweilig finden.

* Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin. Und ja, es ist auch dann erhellend und erheiternd, wenn man das Wort “Prokrastination” eigentlich möglichst nicht mehr so häufig hören wollte.