In den Pilzen

Ab und zu braucht man - und “man” bedeutet in den allermeisten Fällen “ich”, man (haha) denke nur an die vielen Interviews auf Privatsendern oder mit Fußballspielern, die Dinge sagen wie “da fühlt man sich schon unter Druck” - aber ich schweife ab, also: Ab und zu braucht man ein bisschen Erholung von der großen, lauten Stadt. Nicht zuviel Erholung, das wird schnell langweilig, vor allem wenn man (so wie ich) auf dem Land aufgewachsen ist und damit sozusagen schon mit 16 genug ländliche Erholung für ein ganzes Lebensalter hatte. Dann reicht ein kleiner Ausflug ins Umland, der durch den added benefit der kostenlosen Nahrungsmittelbeschaffung noch attraktiver wird. Und deswegen war ich letztes Wochenende in den Pilzen. Die gab es haufenweise und sie schmeckten gut. Nicht diese hier:

Texte von Textferry.de

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Aber diese:

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Wie Wiglaf Droste einmal sinngemäß schrieb: Die schlimmsten Feinde des Pilzesuchers sind die Schnecken und die Rentner. Beide schienen nicht in großen Zahlen unterwegs gewesen zu sein, denn es gab massig Pilze, von denen allerdings sehr viele einfach matschig waren. Weitere Bedrohungen für Pilz und Pilzfreund scheinen also zuviel Feuchtigkeit und Schimmel zu sein. Der Pilz ist des Pilzes Feind, so ist das.