Back to the same old place

Heute hab ich gelesen, dass es in New York “Sex and the City”-Bustouren gibt, bei denen man sämtliche Cafés, Schuhläden und sonstigen Orte abklappert, die in irgendeiner Folge der Serie eine Rolle gespielt haben.

In Chicago gibt es das nicht. Also natürlich sowieso nicht für Sex and the City, aber auch sonst nicht, obwohl hier Serien wie Friends, Chicago Hope, Married with Children (die mit Al Bundy) und ER spielen - zugegebenermaßen hätten die entsprechenden Bustouren außer Wohnzimmern und Krankenhäusern nicht viel zu bieten. In Chicago kann man wahrscheinlich Al-Capone-Touren machen, die nicht minder bescheuert sind, aber sich zumindest auf tatsächliche historische Begebenheiten beziehen.

Überhaupt wirkt Chicago in so vielem sehr viel bodenständiger als New York. Die meisten Europäer stehen ja total auf New York. Ich mag Chicago lieber. Allein schon wegen der extrem guten Luft - mit einem See vor der Haustür und einer ununterbrochen mittelsteifen Brise muss man sich um Gestank keine großen Sorgen machen. Und es gibt Platz für grandiose Panoramen, trotz der vielen Wolkenkratzer (der erste der Welt wurde hier gebaut) wirkt es nie eng oder zu voll.

Chicago Brückenpanorama
Da ist Harrison Ford drüber gesprungen. Oder über die andere. Oder es war der Stuntman.

Chicago-Kugel
Das einzige mir bekannte wirklich coole riesengroße Stadtbildverschönderungskunstwerk der Welt

Chicago Marina Tower
Marina Towers (also einer davon) - Heimstatt für Boote, Autos und ja, auch Menschen