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Wenn man, wie ich, nicht zum aktiven Jet Set gehört und Aufenthalte im englischsprachigen Ausland weit getaktet sind und wenn man darüber hinaus eine Schwäche für alle Arten seichter bis mittelintelligenter (erster Sprachtipp: der englische Begriff hierfür ist “midbrow”) Fernsehunterhaltung hat, dann helfen die folgenden TV-Serien weiter - vorausgesetzt, man sieht sie im Original:

Mit das Beste, um die allgemeine Eloquenz zu fördern, ein bisschen was über die amerikanische Politik zu lernen und sich außerdem den Glauben daran zu bewahren (falls vorhanden), dass auch ein amerikanischer Präsident ein guter Mensch sein kann, ist The West Wing. Sehr geistreich, moderat patriotisch (manchmal muss man tapfer sein) und insgesamt kurzweilig. Für Möchtegern-Lobbyisten ein Muss.

Buffy, the Vampire Slayer lief auch hier, setzt beim Zuschauer ein gewisses Maß an Toleranz voraus, was Fantasy und Kitsch betrifft, belohnt dafür ab der dritten Staffel mit herrlicher Selbstironie und bietet von Anfang an einen sehr freizügigen Umgang mit der englischen Sprache. Ein Quell der Inspiration für Werbetexter, weniger wegen der Thematik als vielmehr wegen der absolut respektlosen Vermischung von Schund und Tradition.

The O.C. besticht nicht gerade durch einfallsreiche Plotlines, aber angeblich ist die vierte Staffel besser als die dritte. Dafür gibt es aber eine ganze Schatztruhe voll beknackter amerikanischer bzw. kalifornischer Teenie-Sprache. Ich nehme an, dass die meisten kalifornischen Teenies mit einem Hauch Selbstachtung diese Idiome nie in den Mund nehmen werden, aber es geht weniger um die einzelnen Wendungen als vielmehr um die sprachliche Athmosphäre, den Gestus, wie immer man es nennen will.

Soviel zum Anfang, Das sind etwa 150 Stunden (völlig aus der Luft gegriffene Schätzung, aber kommt bestimmt ungefähr hin) Fernsehen. Wer nicht soviel Zeit hat und außerdem lieber joggen geht, als sofakartoffelig vor der Glotze zu hängen (und das bei dem Wetter), der kann sich dabei mit oder über George W. amüsieren: The Weekly Radio Address.

Update: Achtung, Kommentare enthalten Spoiler! Also nicht die Aerodynamik-optimierende Sorte, sondern es wird verraten, wie es ausgeht. Wer also. The O.C. noch nicht gesehen hat und die Spannung bis zum letzten Augenblick auskosten will, sollte nicht weiterlesen.

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Julia Ritter in • AlltagKulturMedien am 28. März 2007
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