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Ich shoppe, also bin ich - aber wer?

Jetzt geht es wieder ans Geschenkekaufen, falls man nicht kreativ (oder misanthropisch) genug ist, welche selbst zu basteln. Damit das Schenken leichter fällt und vielleicht sogar Spaß macht, haben die schlauen Leute von der ZIA für das Online-Shoppingportal (?) Shopping.com ein “Shoposkop” entwickelt, einen Geschenkefinder per Persönlichkeitstest. Und der bietet mehrere Vorteile:

1. Man hält vor einem Kauf ein wenig inne, um sich Gedanken über die zu beschenkende Person zu machen.
2. Man kann seiner eigenen Urteilslust freien Lauf lassen und alle die, denen man etwas schenken

muss

will, gnadenlos bewerten. Denn geben wir es doch mal zu: Der weihnachtliche Geschenkdruck kann enorme Aggressionen wecken.
2. Eventuell fällt einem dabei vielleicht auf, dass diese Person gar nicht so nett ist, wie man dachte. Dann spart man sich das Geschenk.

Texte von Textferry.de
Is it me?

Oder man macht den Test für sich selbst, was den Egozentrikern unter uns natürlich am meisten Spaß machen wird. Das hab ich jedenfalls sofort getan.

Meine Persönlichkeitsbeschreibung war sogar einigermaßen zutreffend, die sind ja immer so formuliert, dass sich jeder bestätigt und niemand auf den Schlips getreten fühlt. Leider ließen die vorgeschlagenen Geschenke etwas zu wünschen übrig. Immerhin: Es war eine Handtasche dabei, damit kann man mich eigentlich zu jeder Gelegenheit erfreuen, aber ob sie nun unbedingt gold-metallic sein muss, ist eine Frage, die ich noch nicht endgültig geklärt habe.

Julia Ritter in • KonsumKulturWerbung am 19. November 2007
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