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Heute ist Blog Action Day!

Blogaktionen greifen ja in letzter Zeit um sich. Ich weiß nie so genau, ob und was sie in der großen, weiten Welt bewirken, aber im Falle des Blog Action Day zum Thema Umwelt habe ich zumindest das Gefühl, ein winzigkleines bisschen beitragen zu können. Hier also meine Liste mit Möglichkeiten, ohne grundlegende Umkehrung des gesamten Lebenswandels (obwohl das sicherlich auch keine schlechte Idee wäre) etwas Umweltschutz zu betreiben.

Texte von Textferry.de

Umweltschutz-Tipps fürs Freelancer-Büro (und anderswo)

- Drucker, Computer und auch Fernseher, DVD-Spieler etc. verbrauchen im Standby-Betrieb Strom. Mit einem einfachen Kippschalter am Verteilerstecker kann man diese ganzen Geräte einfach und wirkungsvoll ausschalten. Das kann nervig sein, wenn der DVD-Spieler sich dadurch jedesmal in eine Identitätskrise gestürzt sieht, aber wenn man das gar nicht erträgt, kann man ihm ja seinen Extrazugang zur Stromquelle gönnen.

- Chlorfrei gebleichtes Papier sieht nett aus (eher beige als schmutzig-grau) und verpestet die Umwelt weniger als strahlend weißes. Der blaue Umweltengel und das Abzeichen des Forest Stewardship Council sind gute Hinweise für umweltfreundliches Papier. Mehr Informationen zum FSC gibt es u.a. beim WWF. Außerdem kann man natürlich auch die Rückseiten von bereits benutzten Blätter bedrucken, eine immer wieder überraschende Erkenntnis.

- Mit einem dunklen Bildschirmhintergrund verbraucht man weniger Strom als mit einem hellen. Dasselbe gilt für Bildschirmschoner.

- Wer zuhause arbeitet, hat einen weitestgehend emissionsfreien Arbeitsweg! Dasselbe gilt für alle, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß ins Büro kommen.

- Telefon-, iPod- und andere Kleingeräteakkus braucht man nicht länger als nötig aufzuladen. Danach das Ladegerät aus der Steckdose ziehen, jedenfalls, wenn es so ein komisches eingebautes Lämpchen hat, denn auch das verbaucht zwar sehr wenig aber ebenso unnötig Strom.

Und sonst? Sonst empfiehlt es sich, ein paar der vielen, vielen weiteren Beiträge zum Blog Action Day zu lesen. Es gibt insgesamt 15.861 Teilnehmer. Da sollte also was Interessantes dabei sein.
Und man kann einen Teil der nächsten Rechnung an Greenpeace, WWF oder ähnliche Organisationen spenden. Das lässt sich wahrscheinlich sogar ausschlachten, wenn man es zum Beispiel direkt auf die Rechnung schreibt. Oder aber der Kunde kommt auf die Idee, dass er nächstes Mal lieber weniger zahlt, wenn ich X% von seinem Geld scheinbar gar nicht dringend für meinen Bausparvertrag oder so brauche. Kommt wohl auf den Kunden an. Man muss ja auch nicht jede gute Tat hemmungslos ausschlachten.

Ganz zum Schluss: Warum Blog Action Day und nicht Burma? Weil ich über Burma nichts weiß und niemandem irgendwas dazu erzählen könnte, was er nicht anderswo besser und fundierter lesen könnte. Das trifft auf den Umweltschutz auch weitgehend zu, aber damit hab ich mich wenigstens schon mal beschäftigt.

Julia Ritter in am 15. Oktober 2007
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