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Blogtipp für Ästheten und Verpackungsfetischisten

Verpackung ist für das Produkt, was Mode für den Menschen ist - ganz ohne geht schlecht, weil zu kalt (Mensch) oder zu unhygienisch/unpraktisch (Produkt). Also muss irgendwas drumrum gewickelt werden. Leider kann die falsche, weil unpassende oder einfach potthässliche Verpackung auch ein eigentlich ganz passables Produkt unattraktiv machen. Und da das Produkt, anders als der Mensch, nicht auf von innen strahlende Schönheit, eine angenehme Stimme oder intelligente Augen zurückgreifen kann, ist es auf eine schöne Verpackung angewiesen.

Die neusten Trends im Verpackungsdesign dokumentiert the dieline. Dort schreiben Verpackungsdesigner über Verpackungsdesign, und da Blogs von Designern naturgemäß oft ganz besonders schön aussehen, ist auch the dieline eine Augenweide und selbst für grafisch Minderbemittelte eine Inspiration:

Texte von Textferry.de
Y Water (die Flaschen lassen sich auch noch zu Skulpturen zusammenbauen)

Texte von Textferry.de
Traidcraft Tissues

Texte von Textferry.de
Mast Brothers Chocolate

Julia Ritter in • KonsumKreativitätMedienWerbung am 26. Februar 2008
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  1. Oh, wie schön. “I’m blowing poverty away”. das gefällt mir, einmal kurz gescnhabt udn alles ist gut.

    Die Mast-Brothers-Schoki wird bei mir in Brooklyn fabriziert. Im Vergleich zu Hershey’s natürlich ein großer Schritt nach vorn. Aber selbst die einfachste Milka ist da tausendmal besser. Finde ich.

    Aber hier geht’s ja um Schönsein. Und die Verpackungen, Notenpapier und so, sind natürlich schick.

    Berlinessa  on  03/28  at  11:46 PM
  2. Naja, Brooklyn ist ja auch nicht gerade malerisches Alm-und-Auenland - aus dem, wie wir alle wissen, die gute Milka kommt. Und die leckere Lindt sicher auch. Und die Toblerone. Und die belgischen Schokoladen - nein, halt, in Belgien ist es wohl eher flach, aber dafür saftig-grün. In Brooklyn dagegen eher urban.

    Wahrscheinlich ist das schöne Verpackungspapier auch ein “in plain sight” versteckter Hinweis darauf, wie die Schokolade vermutlich schmeckt - nach Papier nämlich. Und vielleicht ist das Ganze beabsichtigt, weil ja die typische New Yorkerin nie wirklich Schokolade essen würde, sondern sie höchstens als Ästhetikobjekt in Betracht zieht. Auch das weiß man doch: Alle komplett figurbesessen und nervös wie die Rennpferde. Haha.

    Julia  on  04/01  at  10:53 PM
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