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Bloggen für Beck’s

Beck’s, das Default-Bier der meisten Berliner Clubs (keine Ahnung, wie das anderswo aussieht), sucht einen “charismatischen Blogger mit Näschen für ungewöhnliche News und alles rund um die Markenperspektive” - klingt merkwürdig, ist aber eine ziemlich wortgetreue Übersetzung der Jobbeschreibung. Eine solche (also eine Übersetzung), sollte der oder die Beck’sblogwillige aber nicht benötigen, denn neben Liebe zu Beck’s sind auch Englischkenntnisse gefragt. Nach dem Rest der Beck’s-Website zu urteilen, müssen die aber nicht unbedingt perfekt sein.

Überhaupt scheint Beck’s viel vom Mitmachweb zu halten. Der geneigte Besucher kann auf der Seite nicht nur “Wallpaper” im Fototapetenformat sozusagen als Starschnitt zum Zusammenkleben ausdrucken, sondern wird auch aufgefordert, den Wikipedia-Eintrag zu Beck’s (ebenfalls auf Englisch) zu ergänzen. Dazu gibt’s dann noch ein paar Beck’s-Werbespots und das war’s. So ungewöhnlich ist das alles nicht, aber doch erstaunlich, mit wie wenig Inhalt manche Marken online an den Start gehen. Wenn das den Kern der Marke transportiert, dann scheint der hohl zu sein.

Julia Ritter in • MedienWerbung am 19. Mai 2008
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  1. Vielleicht bleibt ja bei soviel Arangement auch noch etwas Zeit, sich um die alkoholkranken Menschen zu kümmern?

    Arno  on  09/23  at  02:23 PM
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