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Alter und Werbung

Werbung mit der Zielgruppe ”Ältere Menschen” (wahlweise auch unter Verniedlichungen wie “Generation 50+” oder “Best Ager” bekannt) wirkt oft eher peinlich. Es ist ja auch schwierig: Die nette Pfanni-Oma (die, die nicht mehr stampft) gibt es in der Form nicht mehr, die älteren Leute von heute machen mehr oder weniger, was sie wollen, wenn sie nicht gerade in Altersarmut dahinvegetieren - und die, die das tun, gehören wohl zu keiner Werbezielgruppe. Also versuchen die Werber, die älteren Leute so anzusprechen, dass diese sich zwar gemeint fühlen, aber trotzdem nicht davon abgeschreckt werden, dass sie als ältere Leute gemeint sind. Dabei kommen dann so Sachen wie die Dove-Werbung raus, die ich persönlich nicht schlecht finde, in der die Botschaft aber zu sein scheint: Älterwerden ist gar nicht so schlimm, solange man es nicht merkt.

Dass Werbung für ältere Menschen aber auch sehr gut gelingen kann, zeigt ein neuer (US-)Spot für das Schmerzmittel Tylenol, der ältere Körper zumindest annähernd so darstellt, wie sie sind. Alt nämlich. Das Ganze sieht ästhetisch aus, aber nicht verfälscht. Und die Tonalität ist respektvoll, sachlich und nicht belehrend:


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Julia Ritter in • MedienWerbung am 24. Februar 2008
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