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Print lebt!

Ina nennt fünf Gründe für ein Print-Abo zu Zeiten des Internet. Das freut mich umso mehr, als ich gerade gestern wieder eins meiner Lieblingsmagazine abonniert habe. Und als sechster Grund fällt mir noch ein: Print kann man auch bei Stromausfall lesen, jedenfalls solange es hell ist. Und man kann ganz teeniemäßig kreativ Briefumschläge draus basteln. Und Fotos sehen in Print meistens besser aus.


Julia Ritter in • Kultur am 23. April 2007
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newBERLIN, Alexanderplatz

Heute ist das erste Sim (sowas wie eine Parzelle in Second Life) der Second-Life-Version von Berlin online gegangen und ich war dort, denn ich hatte es ja nicht weit (das übrigens ist ein für Berliner sehr wichtiges Argument, jedenfalls ab einem gewissen Alter, da schätzen wir es, wenn wir zur Abendunterhaltung nicht mehrere Stadtteile durchqueren müssen. In Welten mit Teleport-Funktion vielleicht weniger ausschlaggebend). Was soll ich sagen: Es war nicht ganz Berlin, denn das ist ziemlich groß, aber immerhin der Alex samt Fernsehturm und Haus des Lehrers oder des Reisens oder welches es ist, ich kann mir das ums Verrecken nicht merken und Bahnhof und bekrakelten Mülleimern mit echtem Virtualmüll drin. Alles in allem sehr hübsch und nett anzusehen und wenn man dem Interview mit den Machern Glauben schenken darf (mach ich mal ganz unvoreingenommen, solange ich keines Besseren belehrt werde), auch ohne allzu aufdringliche Marketing-Hintergedanken (o Graus - ich warte nur auf das Berliner Schloss im Second Life, aber vielleicht bauen die newBERLIN-Macher ja auch ganz anachronistisch den Palast der Republik wieder auf, obwohl, ich glaube nicht). Außerdem war es lustig, Berlin bei Nacht anzugucken, während draußen erst die wunderbar warme Frühlingssonne unterging. Was das alles soll? Ach, was ist schon der Sinn des Lebens?


Julia Ritter in • BerlinKulturMedien am 16. April 2007
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Da kann der iPod mini wieder lachen

Ein Erfolgserlebnis der besonderen Art hatte ich, als ich neulich die Batterie meines hübschen kleinen (naja, das ist inzwischen wohl relativ) iPod mini gewechselt habe. Gezeigt wurde die Operation auf dieser wahrhaft aufklärerischen Seite. Einen Link zum Batteriekauf gibt es auch - sehr viel günstiger als bei Apple und von ebenso freundlichen wie vertrauensvollen Schweden kann man dort eine no-name-Batterie bestellen, die zumindest mir auch flugs und auf Rechnung geschickt wurde.

Man muss beim Öffnen des Gehäuses etwas beherzter rangehen, als es die Seite suggeriert. Und man sollte etwas Kleber zur Hand haben, um diese weißen kleinen Fitzelabdeckungen oben und unten wieder richtig zu befestigen. Aber ansonsten ist alles wie beschrieben und sehr einfach.
Tatsächlich schaffe ich jetzt wieder große Abschnitte der von mir so geliebten unabridged audiobooks, ohne den iPod zwischendurch ständig aufladen zu müssen.


Julia Ritter in • Kultur am 10. April 2007
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Geschichte des Bloggens

Weil es so schön ist, jetzt auch hier: Die Geschichte des privaten Bloggens, gefunden bei Mashable:

Texte von Textferry.de


Julia Ritter in • AlltagMedien am 08. April 2007
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Internet? Chiuso!

Ich habe keine Ahnung, ob es daran liegt, dass die Italiener insgesamt kein besonders Internet-affines Völkchen sind, oder ob ich einfach in einer eher von älteren Mitbürgern frequentierten Gegend gelandet bin, denen der Sinn eher nach Golfen denn nach Surfen steht, aber es gibt hier im Umkreis von 20 Kilometern nur einen einzigen “Internet Point”, und bei dem war das Internet gestern “geschlossen”. Wer weiß, vielleicht war das ja ein weltweites Phänomen - gab es gestern wirklich kein Internet? Geschlossen wegen Wartungsarbeiten? Morgen fangen die Osterfestivitäten an, dann wird sowieso alles geschlossen sein, bis auf die Kirchen. Und das Meer, hehe.


Julia Ritter in • Kultur am 05. April 2007
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Blogging 101

Okay, es stimmt nicht ganz, dass einem niemand die Dinge erzählt, die Ted Demopoulos in achtung - laaaanger Titel: What No One Ever Tells You About…Blogging and Podcasting: Real-Life Advice from 101 People Who Successfully Leverage the Power of the Blogosphere: Real-life ... (What No One Ever Tells You About…) zusammengetragen hat. Vieles davon liest man auch anderswo, aber eben nicht so geballt und konzentriert (geballt und konzentriert? Ein Fall von Synonymitis? Egal!) Mit mindestens 101 nützlichen Links - nicht alle davon aktuell, hier ist Googeln gefragt - beleuchtet Demopoulos eigentlich so ziemlich alle Fragen, die mit Bloggen zusammenhängen. Podcasting kommt dabei etwas zu kurz, aber wahrscheinlich lässt sich vieles, was übers Bloggen gesagt wird, einfach übertragen.
Texte von Textferry.de


Julia Ritter in am 03. April 2007
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Wer braucht schon dauernd neue Schuhe?

Niemand. Für eine neue Tasche dagegen ist der Zeitpunkt immer richtig - vorausgesetzt, sie ist ebenso schön wie nützlich. Fashion victims, die es besonders schwer erwischt hat, können sich per “Luxusbabe”-Abo mit neuem Stoff (oder Leder) versorgen und haben dabei die Wahl zwischen verschiedenen Stufen des Luxusbabetums. Das beste Argument für viele Handtaschen liefert Miss Piggy als Schutzpatronin der Taschendiva, die im Übrigen keinen Unterschied zwischen Taschen und Schuhen sieht (was den Befriedigungsaspekt betrifft).


Julia Ritter in • AlltagKonsum am 29. März 2007
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Copywriting Phrases nicht nur für Idioten

Es macht wahrscheinlich nicht den allerbesten Eindruck, ein Buch mit dem Titel Complete Idiot’s Guide to Copywriter’s Words and Phrases zu empfehlen. Als Werbetexterin, meine ich. Aber dieses Buch ist tatsächlich eine Fundgrube für alle möglichen Begriffe und Redewendungen. Teil 1 besteht aus 226 Seiten mit Wortlisten, unterteilt in “Dead-on Descriptions”, “Buzzwords by Business” und “Promotional Power”, jeweils mit Synonymen, “Related Words, Phrases, and Expressions”, Metaphern & Symbolen und Antonymen. Das Ganze ist ein bisschen wie ein kleinerer englischsprachiger (Schwerpunkt: US) Dornseiff mit Werbebezug. Da ist es auch leicht zu verschmerzen, dass Teil 2 - eine kurze Einführung ins Werbetexten - nicht viel Neues bringt.


Texte von Textferry.de


Julia Ritter in am 28. März 2007
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Improve your English and have fun while you’re at it

Wenn man, wie ich, nicht zum aktiven Jet Set gehört und Aufenthalte im englischsprachigen Ausland weit getaktet sind und wenn man darüber hinaus eine Schwäche für alle Arten seichter bis mittelintelligenter (erster Sprachtipp: der englische Begriff hierfür ist “midbrow”) Fernsehunterhaltung hat, dann helfen die folgenden TV-Serien weiter - vorausgesetzt, man sieht sie im Original:

Mit das Beste, um die allgemeine Eloquenz zu fördern, ein bisschen was über die amerikanische Politik zu lernen und sich außerdem den Glauben daran zu bewahren (falls vorhanden), dass auch ein amerikanischer Präsident ein guter Mensch sein kann, ist The West Wing. Sehr geistreich, moderat patriotisch (manchmal muss man tapfer sein) und insgesamt kurzweilig. Für Möchtegern-Lobbyisten ein Muss.

Buffy, the Vampire Slayer lief auch hier, setzt beim Zuschauer ein gewisses Maß an Toleranz voraus, was Fantasy und Kitsch betrifft, belohnt dafür ab der dritten Staffel mit herrlicher Selbstironie und bietet von Anfang an einen sehr freizügigen Umgang mit der englischen Sprache. Ein Quell der Inspiration für Werbetexter, weniger wegen der Thematik als vielmehr wegen der absolut respektlosen Vermischung von Schund und Tradition.

The O.C. besticht nicht gerade durch einfallsreiche Plotlines, aber angeblich ist die vierte Staffel besser als die dritte. Dafür gibt es aber eine ganze Schatztruhe voll beknackter amerikanischer bzw. kalifornischer Teenie-Sprache. Ich nehme an, dass die meisten kalifornischen Teenies mit einem Hauch Selbstachtung diese Idiome nie in den Mund nehmen werden, aber es geht weniger um die einzelnen Wendungen als vielmehr um die sprachliche Athmosphäre, den Gestus, wie immer man es nennen will.

Soviel zum Anfang, Das sind etwa 150 Stunden (völlig aus der Luft gegriffene Schätzung, aber kommt bestimmt ungefähr hin) Fernsehen. Wer nicht soviel Zeit hat und außerdem lieber joggen geht, als sofakartoffelig vor der Glotze zu hängen (und das bei dem Wetter), der kann sich dabei mit oder über George W. amüsieren: The Weekly Radio Address.

Update: Achtung, Kommentare enthalten Spoiler! Also nicht die Aerodynamik-optimierende Sorte, sondern es wird verraten, wie es ausgeht. Wer also. The O.C. noch nicht gesehen hat und die Spannung bis zum letzten Augenblick auskosten will, sollte nicht weiterlesen.

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Julia Ritter in • AlltagKulturMedien am 28. März 2007
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Mein persönliches Buchmesse-Highlight

Mit das Beste an der diesjährigen Leipziger Buchmesse war für mich die Tatsache, dass ich es fast auf die Minute genau zur Lesung „meines“ Autors Kevin McAleer geschafft habe, der aus seinem Roman Surferboy (übersetzt von – na?! – von mir) las. Kevin hatte sich für die Lesung ein Kapitel ausgesucht, in dem unter anderem eine bekokste, nackte Stewardess im Mittelpunkt stand. Dementsprechend irritiert war er von den blutjungen, ziemlich unschuldigen Mädchen, die in der ersten Reihe saßen und sich eifrigst Notizen machten. Es ging wohl um irgendein Schulprojekt. Da ja an so einem Buchmessetag so viele Lesungen stattfinden müssen, wie nur irgends geht, blieb leider keine Zeit für weitere Fragen und Antworten, denn der nächste Autor wartete schon mit Buch unterm Arm auf seinen Einsatz. So konnte keinerlei Einfluss mehr auf das Bild genommen werden, das man an einer gewissen Leipziger Schule jetzt von der amerikanischen Gegenwartsliteratur hat.


Julia Ritter in am 26. März 2007
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