impressum       textferry.de

Superbowl Briefing

Dank der Globalisierung interessieren sich auch in Deutschland alle für die Werbespots, die während der SuperBowl gezeigt werden. Wie es scheint, können diese Spots nie und nimmer die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen.

Texte von Textferry.de

Warum das so ist, erklärt Advertising for Peanuts äußerst überzeugend, denn dort gibt es einen exklusiven Blick auf das universelle SuperBowl-Ad-Briefing:

Ziel: Lustigster TV-Spot aller Zeiten
Zielgruppe: Eigentlich alle, die meisten betrunken und/oder aufgebracht und mit extrem hoher Erwartungshaltung (schließlich ist das die SuperBowl!)
Budget: Niedrig

Es lohnt sich, die Originalfassung zu lesen!


Julia Ritter in • KreativitätWerbung am 08. Februar 2008
Permalink

Druckversion









Werbeumfeldsensibilität

Werbeumfeldsensibilität ist ein schönes, weil langes und Deutsch und Latein vereinendes Wort, das mir sofort in den Sinn kam, als ich das folgende Schlussverkauf-Schild in den Potsdamer Platz Arkaden sah. (Schlussverkauf gibt es schon lange nicht mehr, ich weiß, aber das hindert ja niemanden dran, so zu tun, als gäbe es ihn noch). Hier also das Banner:

Texte von Textferry.de

Ein nicht gerade subtiler, aber eindeutiger Spruch. Die Frage ist nur, wie die Kundinnen des direkt nebenan gelegenen Geschäfts den finden. Denn dort, bei Ulla Popken nämlich, gibt es “junge Mode ab Größe 42”:

Texte von Textferry.de

Ich kann mir vorstellen, dass Frauen, die junge Mode ab Größe 42 kaufen, nach dem Hinweis auf fette Räumungen und radikale Diäten eher keine große Lust auf eine Handtasche von Anna Stern verspüren.

Fazit: Null Werbeumfeldsensibilität.


Julia Ritter in • BerlinWerbung am 26. Januar 2008
Permalink

Druckversion









Popkultur mit Berlitz

Vor einiger Zeit gab es diesen wundervollen Berlitz-Spot mit dem deutschen Küstenwächter (“Vot are you zinking about?”). Jetzt schlägt Berlitz wieder zu - falls es wirklich Berlitz ist:

Was wohl Barbie dazu sagt?

Fundort: Adverblog


Julia Ritter in • KulturWerbung am 09. Januar 2008
Permalink

Druckversion









Ich shoppe, also bin ich - aber wer?

Jetzt geht es wieder ans Geschenkekaufen, falls man nicht kreativ (oder misanthropisch) genug ist, welche selbst zu basteln. Damit das Schenken leichter fällt und vielleicht sogar Spaß macht, haben die schlauen Leute von der ZIA für das Online-Shoppingportal (?) Shopping.com ein “Shoposkop” entwickelt, einen Geschenkefinder per Persönlichkeitstest. Und der bietet mehrere Vorteile:

1. Man hält vor einem Kauf ein wenig inne, um sich Gedanken über die zu beschenkende Person zu machen.
2. Man kann seiner eigenen Urteilslust freien Lauf lassen und alle die, denen man etwas schenken

muss

will, gnadenlos bewerten. Denn geben wir es doch mal zu: Der weihnachtliche Geschenkdruck kann enorme Aggressionen wecken.
2. Eventuell fällt einem dabei vielleicht auf, dass diese Person gar nicht so nett ist, wie man dachte. Dann spart man sich das Geschenk.

Texte von Textferry.de
Is it me?

Oder man macht den Test für sich selbst, was den Egozentrikern unter uns natürlich am meisten Spaß machen wird. Das hab ich jedenfalls sofort getan.

Meine Persönlichkeitsbeschreibung war sogar einigermaßen zutreffend, die sind ja immer so formuliert, dass sich jeder bestätigt und niemand auf den Schlips getreten fühlt. Leider ließen die vorgeschlagenen Geschenke etwas zu wünschen übrig. Immerhin: Es war eine Handtasche dabei, damit kann man mich eigentlich zu jeder Gelegenheit erfreuen, aber ob sie nun unbedingt gold-metallic sein muss, ist eine Frage, die ich noch nicht endgültig geklärt habe.


Julia Ritter in • KonsumKulturWerbung am 19. November 2007
Permalink

Druckversion









Seite 2 von 2 Seiten  < 1 2