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Simple Wikipedia: Accessible English

Neu ist das wohl eigentlich nicht, aber mir schon: 59.000 Wikipedia-Artikel gibt es in Simple Wikipedia in einfachem Englisch - für Kinder, Englischlernende und andere Leute, die lieber einfachere Sprache lesen. Auf Again, But Slower kann man checken, ob es einen bestimmten Wikipedia-Artikel auch in “simple” gibt und die beiden Versionen direkt vergleichen:

Texte von Textferry.de

Fundort:
Lifehacker


Julia Ritter in • KulturMedien am 26. Mai 2009
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Versuchen Sie das mal mit Suhrkamp-Taschenbüchern

Amerikanische Buchcover waren schon immer schöner als deutsche. Ich weiß, aus mir spricht die Kulturbanausin - doch halt! Nicht mehr. Denn wie man an den fulminanten Buchklappenfotoschnippelmontageinszenierungen von Thomas Allen sehen kann, sind selbst Schmonzettenklappenbilder große Kunst in Rohform.

Texte von Textferry.de

Fundort: Where’s My Jetpack?


Julia Ritter in • KulturMedien am 08. Mai 2009
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Wenn die Mad Men Besuch aus der Zukunft kriegen ...

... dürfte das ungefähr so aussehen (ausgesehen haben? Wir wären ja in diesem Fall die Zukunft und die die Vergangenheit? Welchen zeitlichen Standpunkt nimmt man hier ein? Egal, einfach irgendeinen).

Texte von Textferry.de

Es wurde ja als wahnsinnig grandiose Idee betrachtet, dass jemand sich auf Twitter als Don Draper ausgegeben hat (was dann der Sender AMC unterbinden wollte und dann doch nicht getan hat, etc.) und als ebensolcher getwittert hat. Mittlerweile twittern mehrere Mad Men Charaktere. Ich finde, das ist einerseits natürlich ganz witzig und vermutlich publikumswirksam, andererseits aber auch total unpassend, weil der Reiz von Mad Men eben gerade darin liegt, dass es so eine vollkommen andere Welt ist - eine Welt, in der Männer alles dürfen, man vor fast nichts Angst hat und eine elektrische Schreibmaschine als “overwhelming technology” durchgeht. Twittern passt so gar nicht dazu.

Fundort: Das extrem witzige Blog Where’s My Jetpack - da gibt es noch mehr vom Future Man. Via American Copywriter


Julia Ritter in • AlltagKulturMedien am 07. Januar 2009
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Energiesparen mit dem Energuy

Nordamerika scheint ein Hort des behördlich initiierten Online-Edutainments zu sein: Vor kurzem berichtete ich hier noch über das Bad Credit Hotel des US-Finanzministeriums, heute geht es nun weiter mit dem Energuy, einem ziemlich witzigen Spiel der Agence de l’efficacité énergétique von Quebec.

Texte von Textferry.de

Spaßiger als das eigentliche Ziel des Spiels (möglichst viele Möglichkeiten zum Energiesparen finden) ist der Energuy selbst, den man beherzt am Arm packen und durch sein Haus schleifen darf. Dabei kann er auch hinfallen, was er nicht prima findet.

Warum gibt es eigentlich in Deutschland nicht so schöne regierungsgesponsorte Websites? Hat man hier Angst, als Bundes- oder sonstige Behörde unseriös zu wirken? Gibt es nicht genug Webuser, so dass sich der Aufwand nicht lohnt? Hatte bisher nur keine Agentur die Idee, sowas mal vorzuschlagen? Fehlt das Geld (was sollen die Amis da sagen)?

Fundort: Adverblog


Julia Ritter in • AlltagKonsumMedienWerbung am 03. November 2008
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US Finanzministerium hilft interaktiv aus der Schuldenfalle

Wenn der Computer noch nicht gepfändet ist und der DSL-Anschluss noch funktioniert, kann man sich in den USA auf einer an alte Gruselfilme erinnernden Website zu Schuldenfragen beraten lassen: Bad Credit Hotel. Im Bad Credit Hotel wird man nicht etwa von Geldeintreibern vermöbelt, sondern erhält vielmehr alle möglichen Tipps darüber, wie man Schulden vermeidet bzw. sich am besten verhält, wenn es zum Vermeiden schon zu spät ist.

Erstaunlich daran finde ich, dass eine Regierungsbehörde diese nicht gerade regierungsbehördentypische Form der Kommunikation wählt. Desperate times call for desperate measures.

Texte von Textferry.de
Norman doesn’t live here anymore: the US Treasury’s Bad Credit Hotel

Fundort: adverblog


Julia Ritter in • MedienWerbung am 29. Oktober 2008
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Kreativität als Industrie

Werber und alle, die irgendwie dazu gehören, bezeichnen sich gerne, oft, nachdrücklich und laut als “kreativ”. Das ist sonderbar, wenn man bedenkt, dass Maler (die mit der Kunst, nicht die Anstreicher), Schriftsteller, Komponisten, Bildhauer, Choreographen und sonstige Künstler eher selten über ihre eigene Kreativität schwadronieren. Man stelle sich nur eine Kunstausstellung vor, die als “Der Gipfel der Kreativität” angekündigt wird - das war der Slogan der ADC-Ausstellung, und ich bin todsicher, dass der nicht ironisch gemeint war.

Was bringt “die Kreativen” dazu, sich so zwanghaft als “Kreative” darzustellen? Klar, Kreativität ist was Feines, und wer kreativ ist, ist interessanter als der, der es nicht ist. Aber eigentlich sind doch gerade Künstler besonders kreativ, und die verzichten auf das Label. Wahrscheinlich deshalb, weil sie als Künstler idealerweise tatsächlich etwas Eigenes schaffen. Dazu muss man kreativ sein, aber das ist nur die Grundvoraussetzung. Die anderen, die explizit Kreativen, denken sich zwar auch alles Mögliche aus, texten, designen und entwickeln, aber eben nichts Eigenes. Da kann man noch so viel vom Herzblut erzählen, das in jedem Projekt steckt. Alles, was man in der Werbung macht, dient dazu, irgendwas zu verkaufen. Wenn es dabei um einen Kern, eine Botschaft oder Identität geht, dann die der Marke. Künstler wollen meistens auch ihr Zeug verkaufen und viele müssen sich nach den Markterfordernissen richten, aber ich wage mal zu behaupten, dass sie trotzdem auf einer ganz anderen Ebene des Selbstausdrucks operieren. Und deshalb müssen sie sich auch nicht so verzweifelt daran festklammern, dass sie kreativ sind. Denn was heißt das schon?


Julia Ritter in • ArbeitKreativitätMedienWerbung am 04. Juni 2008
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Bloggen für Beck’s

Beck’s, das Default-Bier der meisten Berliner Clubs (keine Ahnung, wie das anderswo aussieht), sucht einen “charismatischen Blogger mit Näschen für ungewöhnliche News und alles rund um die Markenperspektive” - klingt merkwürdig, ist aber eine ziemlich wortgetreue Übersetzung der Jobbeschreibung. Eine solche (also eine Übersetzung), sollte der oder die Beck’sblogwillige aber nicht benötigen, denn neben Liebe zu Beck’s sind auch Englischkenntnisse gefragt. Nach dem Rest der Beck’s-Website zu urteilen, müssen die aber nicht unbedingt perfekt sein.

Überhaupt scheint Beck’s viel vom Mitmachweb zu halten. Der geneigte Besucher kann auf der Seite nicht nur “Wallpaper” im Fototapetenformat sozusagen als Starschnitt zum Zusammenkleben ausdrucken, sondern wird auch aufgefordert, den Wikipedia-Eintrag zu Beck’s (ebenfalls auf Englisch) zu ergänzen. Dazu gibt’s dann noch ein paar Beck’s-Werbespots und das war’s. So ungewöhnlich ist das alles nicht, aber doch erstaunlich, mit wie wenig Inhalt manche Marken online an den Start gehen. Wenn das den Kern der Marke transportiert, dann scheint der hohl zu sein.


Julia Ritter in • MedienWerbung am 19. Mai 2008
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Überall auf einmal suchen

Überall stimmt natürlich nicht ganz. Aber trotzdem kann man bei Addict-o-matic schon sehr viele Suchquellen auf einmal auswerten. Man gibt einen Suchbegriff ein und erhält dann, je nach Präferenz, die Ergebnisse von Google Blog Search, Ask.com, technorati, Digg, YouTube, Flickr, Delicious, Bloglines und mehr.

Meistens will ich so viel ja gar nicht wissen.
Trotzdem kann Addict-o-matic sehr horizonterweiternd sein, vor allem bei Themen, denen man sich interessiert, aber ahnungslos nähert. Etwas, das man immer wieder tun sollte. 

Texte von Textferry.de
Und so sieht es aus. Nur, dass es nach unten weitergeht.


Julia Ritter in • ArbeitKulturMedien am 15. Mai 2008
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Mark all read

Ich benutze zum Bloglesen das sehr übersichtliche Beta Bloglines (gibt’s auch als normales Alpha). Das ist praktisch und angenehm, weil ich meine Lieblingsblogs gleich auf der Übersichtsseite habe, schnell alle neuen Artikel scannen kann und vor allem bei einigen Blogs auch Beiträge im Volltext angezeigt kriege, bei denen ich im Blog selbst immer erst extra auf “weiter…” oder einen ähnlich sinnreich betexteten Link klicken müsste. (Außer bei Riesenmaschine, da stehen immer diese Platzhalter-Sätze drin, aber manchmal reichen die auch schon aus zur Stimmungsverbesserung).

Wenn ich allerdings ein paar Tage oder gar eine Woche lang nicht dazu gekommen bin, irgendwelche Blogs zu lesen, weil ich nämlich zuerst wie blöd gearbeitet habe, dann auf der Buchmesse war (nur als Zuschauer, als wenn sie davon nicht genug gehabt hätten) und dann wieder wie blöd gearbeitet habe - dann können “2144 new” Blogbeiträge durchaus zu Überforderungssymptomen führen: Widerstände, Bloglines überhaupt aufzurufen, nervöses Hin- und Herflackern des Blicks zwischen den einzelnen Blogs, flacher Atem, man kennt das ja. Wie erleichternd daher, dass die Lösung, wie leider nicht oft genug im Netz, nur einen Klick entfernt ist: “Mark all feeds read”. Versteckt sich etwas in einem Drop-down-Menü unter einem nichtssagenden Pfeil, aber immerhin.

Texte von Textferry.de

Das Schöne ist ja: Selbst wenn ein superinteressanter Post dabei war - es kommen auch wieder neue. Schade nur, dass das mit Rechnungen etc. nicht geht. “Mark all invoices paid” wäre eine große Alltagserleichterung.

Und: Wer keine Blogs liest, hat dies Problem natürlich überhaupt nicht. Dafür aber bestimmt andere.


Julia Ritter in • AlltagKulturMedien am 17. März 2008
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Hörtest aus Norwegen

Das norwegische Rote Kreuz bietet einen Online-Hörtest an (habe die englische Fassung verlinkt; es gibt natürlich auch eine auf Norwegisch). Das Design ist angenehm klar und schön und die Idee finde ich sehr, sehr gut. Bitte selbst ausprobieren.

Texte von Textferry.de

Fundort:
Adverblog


Julia Ritter in • KulturMedienWerbung am 08. März 2008
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