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Besser als das iPhone: iDea

Bietet Speicherplatz für alle möglichen Ideen, ist kompatibel mit einer Vielzahl von Eingabemedien, lässt den Benutzer Gedanken, Einfälle, Bilder und Daten speichern, austauschen und präsentieren, hat ein 5x5” Display (erweiterbar), wiegt fast nichts und passt in jede Jacken- oder Hosentasche: das iDea von Shmapple. Ohne Vertragsbindung, ohne fest eingelöteten Akku und ohne Medienhype. Dafür mit einer großartigen Webseite.

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Fundort: Adrants


Julia Ritter in • Konsum am 11. Juli 2007
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To fish or not to fish

Als Fisch muss man sich flexibel zeigen im amerikanischen Schmelztiegel. Standen Fische letzte Woche noch unter dem besonderen Schutz der “Fish are friends, not food”-Kampagne von PETA (“fish have feelings, too - hold the sushi!”), müssen sie heute bereits wieder zittern, denn heute beginnt die National Fishing Week. Gegen den Strom schwimmen ist wahrscheinlich nichts im Vergleich zu so einem Kreuzfeuer der Aktionswochen. 

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PETA Fisch-Maskottchen (Nemo hat vermutlich zuviel Gage gefordert)

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National Fishing Week Maskotchen von 1996 (für dieses Jahr gibt es kein schönes Maskottchen, leider, vielleicht ist Hollywood ganz allgemein zu gierig geworden?)


Julia Ritter in • AlltagKonsumKultur am 02. Juli 2007
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Unheimliche Ähnlichkeiten

Manchmal kommt der Moment, da man auch dem letzten Stück ästhetischer Integrität einen Abschiedskuss geben und sich dem Unvermeidlichen fügen muss. Zum Beispiel, wenn man trotz flächendeckender Blasenbildung nicht ganz aufs Gehen verzichten möchte. Und so kaufte ich mir denn ein paar dieser laut Insiderinformationen in Australien extrem verbreiteten Crocs:

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Sie sind so bequem und extrem leicht, wie sie häßlich sind. Und sie kamen mir vage bekannt vor. Warum, ist mir erst klar geworden, als ich sie im Dunkeln sah. Hier der direkte Vergleich:


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Crocs


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Jason Voorhees


Julia Ritter in • AlltagKonsumMedien am 14. Juni 2007
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Garantien, die garantiert nie in Anspruch genommen werden

Die Geld-zurück-Garantie für Klopapier. Die gibt zewa seinen Kunden und Klopapierkäufern mit auf den Weg. Sie möchten allerdings nicht das beanstandete Produkt zugeschickt bekommen, sondern nur den Kassenbon (also immer gut aufbewahren beim Klopapierkauf) und eine Erklärung, was denn nun mit dem Produkt nicht gestimmt hat. Der Fäkalsprache sollte man sich dabei vermutlich enthalten.

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Nein, dies ist nicht die zewa-Zentrale für Produktreklamationen

(Foto: flickr / Macco Macclesfield)


Julia Ritter in • AlltagKonsum am 13. Juni 2007
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Mein Name ist Julia und ich bin ein Apple-Junkie.

Mein iPod mini ist gestorben. Er hat die Garantiezeit nur knapp überlebt, dann hat ihn ein Festplattenfehler hinweggerafft (die Einzelheiten zu schildern, wäre zu schmerzvoll). Im Apple-Support-Forum gab es auf mein verzweifeltes Hilfegesuch nur eine Antwort von jemandem, dem genau das gleiche passiert ist. Es gibt keine E-Mail-Adresse, über die man Apple direkt kontaktieren kann. Es gibt keine einfache und nicht-umständliche Methode, meine iTunes-Bibliothek auf einen anderen MP3-Player zu spielen.

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RosiPod (2005 - 2007)

Aber das Schlimmste ist: Ich will überhaupt keinen anderen MP3-Player! Um nicht zu sagen: Ich war schon einen Mausklick davon entfernt, mir kurzerhand einen neuen iPod zu kaufen. Und das, obwohl mein erster mich nach knapp über zwei Jahren schnöde im Stich gelassen hat und der Hersteller sich für die Probleme seiner Kunden nicht im geringsten zu interessieren scheint (das Hilfeforum bei Apple lebt in erster Linie von den Benutzern, die sich gegenseitig unentgeltlich helfen. Wenn sie können.) Denn abgesehen von der guten Werbung macht Apple eine entscheidende Sache richtig: Sie stellen ein so gutes und schönes Produkt her, dass man, wenn man es einmal hatte, nicht wieder drauf verzichten kann. Selbst wenn es viel zu früh kaputt geht.

Und darum bin ich Apple-Junkie. Wie so viele andere. Mir ist es egal, ob ich ausgenommen und verarscht werde, ich bin angefixt. Ich hatte einmal einen iPod und jetzt will ich wieder einen, ich will nie, nie, nie einen anderen Player.
Ich brauche keine Entziehungskur. Ich brauche keine Hilfe. Ich brauche einen neuen iPod.


Julia Ritter in • AlltagKonsum am 09. Juni 2007
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H&M loves Kylie - aber Topshop hat Kate Moss

Die neue H&M-Kampagne, die ja zurzeit unübersehbar und zum Beispiel auf dem Hamburger Hauptbahnhof auf riesengroßen Bannern zu bestaunen ist, wirft für mich einige Fragen auf:

1. Warum ist Australien “Sommertrend 2007” bei H&M? Ist denn jetzt nicht Winter in Australien?

2. Warum trägt Kylie Minogue also im Winter einen silbernen Badeanzug und Sonnenbrille? Ist das mit dem Ozonloch über Australien noch viel schlimmer, als wir alle glaubten?

3. Und schließlich: Was hat Kylie Minogue eigentlich mit den ganzen Klamotten zu tun? Anders als Madonna hat sie ja keine für H&M entworfen, sondern eher umgekehrt. Aber warum sollte ich bei H&M einen silbernen Strahlenschutzbadeanzug kaufen wollen, wenn der eigentlich für Kylie Minogue entworfen wurde?

Alles in allem kann ich nur sagen, dass die britische Modekette Topshop da der schwedischen Konkurrenz einiges voraus hat. Denn für Topshop hat Kate Moss eine Kollektion entworfen, die man auch woanders als am Strand tragen kann. Zu hoffen ist nur, dass dazu nicht eine so sonderbare und ausgesprochen kopflastige Figur nötig ist, wie sie Model Irina hat:

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Sieht bei Frau Moss selbst schon etwas augewogener aus:

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Und hier noch ein flottes Kleidchen aus der Moss-Kollektion:

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Julia Ritter in • AlltagKonsumKultur am 01. Juni 2007
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Der lange Schwanz hat für mich gewedelt

Das Long Tail-Phänomen ist ja das, was eintritt, wenn Angebot und Nachfrage von Produkten, die jenseits des Massengeschmacks oder -bedarfs liegen, aufeinandertreffen. Beziehungsweise, um es verständlicher auszudrücken: Wenn ein Anbieter in Rancho Cucamonga, Kalifornien, ein Produkt hat, das eine Kundin in Kreuzberg, Berlin, gerne hätte. Und wenn der Anbieter, wie in meinem Fall, dann auch noch so einen exzellenten Kundendienst hat, dass er extra für diese Kundin (und alle nun eventuell folgenden) sein Bestellformular so umbaut, dass es nun auch Bestellungen ins Ausland zulässt. Dann hat der lange Schwanz (no pun intended) freundlich gewedelt. So viel Service findet man selten, im Gegensatz zu der Handtasche, um die es nämlich ging:

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Die gibt es auch bei macys.com (direkt oder über amazon.com), nur liefert macy’s eben nicht ins Ausland und lässt Interessenten aus dem Ausland noch nicht mal Fragen stellen, denn um eine Frage zu stellen, muss man sich dort mit US-Adresse anmelden. Viel lieber habe ich mich da an den sehr freundlichen Gary von wholesale-to-u.com gewendet, der meine Adresse nur haben wollte, um mir die Tasche zu schicken, die heute - yippiiee! - wohlbehalten angekommen ist. Günstiger als bei macy’s war sie übrigens auch. Und was lernen wir daraus: Beim Long Tail geht es nicht nur darum, dass Nischenangebote auf Nischennachfrage stoßen, sondern auch um die Bereitschaft, die Nachfrage - egal. woher sie kommt - mit dem vorhandenen Angebot zu befriedigen. Nischenkundenservice sozusagen.


Julia Ritter in • AlltagKonsum am 29. Mai 2007
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Das braucht die Welt

Bevor ich mich in die Pfingstferien begebe (eigentlich ja der Feiertag aller Übersetzer und sonstigen Kommunikationsexperten, oder? Wegen des In-Zungen-Redens, meine ich), hier noch zwei absolut unentbehrliche Gegenstände, die das Leben schöner oder vielleicht auch nur sonderbarer machen:

Das Keyboard-Waffeleisen

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Für wunderbar leckere Keyboards, und zwar kabelfreie (also die Keyboardwaffeln sind kabelfrei, nicht das Waffeleisen). Vielleicht gibt es ja sogar schon Rezepte für Waffeln aus der Krümelernte, die ungefähr alle paar Wochen aus dem echten Keyboard fällt.

Gesehen bei Treehugger

Die Freisprechanlage mit beweglichen Lippen

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Dieses Ding ist der eher verstörende Verwandte von tanzenden Coladosen-Radios und diesen merkwürdigen Sonnenblumendingern, die bei Musik wackeln. Man clipst den Lautsprecher einfach an das Handy und kann je nach Naturell fasziniert, begeistert oder entstetzt beobachten, wie sich die Lippen zum Gespräch mitbewegen.

Gefunden bei Popgadet


Julia Ritter in • AlltagKonsum am 25. Mai 2007
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T-Shirts, die alles verraten

Eigentlich stehen mir die meisten T-Shirts nicht (unvorteilhaft geschnitten, zu enger Halsausschnitt) und T-Shirts mit Aufdruck sind ja auch etwas fragwürdig, aber (und hier musste ein aber kommen) dieses schön fiese Spoiler-Shirt geht mir nicht mehr aus dem Sinn. Denn erstens kann man sich ganz wunderbar wissend fühlen, wenn man alle poopkulturellen Bezüge richtig zuordnen kann und zweitens sorgt es vermutlich für mehr Gesprächsstoff als das flotteste Newcomer-Designerteil:

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Weniger graphisch ist diese Variante, die dafür mehr Erläuterungen mitliefert:

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Das erste gibt es hier, das zweite hier, die haben sogar noch eine weitere Version. Und gefunden hab ich das alles mal wieder hier.


Julia Ritter in • AlltagKonsumKultur am 23. Mai 2007
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Wer braucht schon dauernd neue Schuhe?

Niemand. Für eine neue Tasche dagegen ist der Zeitpunkt immer richtig - vorausgesetzt, sie ist ebenso schön wie nützlich. Fashion victims, die es besonders schwer erwischt hat, können sich per “Luxusbabe”-Abo mit neuem Stoff (oder Leder) versorgen und haben dabei die Wahl zwischen verschiedenen Stufen des Luxusbabetums. Das beste Argument für viele Handtaschen liefert Miss Piggy als Schutzpatronin der Taschendiva, die im Übrigen keinen Unterschied zwischen Taschen und Schuhen sieht (was den Befriedigungsaspekt betrifft).


Julia Ritter in • AlltagKonsum am 29. März 2007
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