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Second Life goes CeBIT (oder auch nicht)

Eben war ich aus lauter Neugier (was sonst) am Second Life CeBIT Messestand von Sony Ericsson. Man kann dort im Tausch gegen eine Sloganvariante ein Handy gewinnen. Allerdings ist es fast unmöglich, festzustellen, wie denn so ein Handy aussieht oder was es gar für Features hat. Die ausgestellten Exemplare waren nämlich winzigklein und pixelig und bar jeder Zusatzinformationen. Zumindest hab ich keine gefunden. Dafür war am Stand nicht so ein Rummel wie bei der richtigen (RL) CeBIT. Von der konnte man sich Bilder angucken. Ach ja, ein tolles T-Shirt gab es auch geschenkt, mit “I (SonyEricssonLogo) music”. Und das war’s dann auch schon. Aber die Gegend ist hübscher als Hannover.


Julia Ritter in • KulturMedien am 18. März 2007
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Besser Bloggen

Damit das hier nicht so traurig aussieht und überhaupt mal etwas Leben in die Bude kommt, bilde ich mich gerade wunderbar weiter - in einem Online Workshop Selbstmarketing mit dem eigenen Weblog, gehalten von der ebenso kompetenten wie freundlichen Blog-Veteranin Ina Baumbach. Jetzt fehlt mir nur noch die Zeit, all das schöne neue Wissen umgehend anzuwenden. Aber das wird noch.


Julia Ritter in • Kultur am 08. März 2007
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The Real Deal

Über die deutsche Vanity Fair wurde ja schon viel geschrieben, die meisten haben sie gedisst, und es gibt tausend Gründe, warum sie ist, wie sie ist. Aber als hätten die Leute bei Condé Nast, Graydon Carter oder die Mächte, die da sonst walten, Mitleid gefasst, steckte heute die Annual Hollywood Issue im Briefkasten, mit “316 pages of glamour, gowns, and gams”, “killer blondes, private eyes, and lost angels”, und dem 33-seitigen film noir-Foto"film” Killers Kill, Dead Men Die, in dem alles auftaucht, was so Rang und Namen hat. Die Fotostrecke im Heft ist übrigens besser als der Film. Und das Ganze zeigt überdeutlich, dass die deutsche Vanity Fair sich zum Original ungefähr so verhält, wie die Maxi zur Vogue.

Das Beste aber an der echten Vanity Fair sind die leichte Selbstironie und der Witz, die überall mitschwingen. Sowas funktioniert nur, wenn man souverän ist. Wer weiß, vielleicht schaffen die deutschen VFler das auch. Mein Rat allerdings: Don’t hold your breath.


Julia Ritter in • KulturMedien am 24. Februar 2007
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Hol schon mal den Leichenwagen, Harry

Herbert Reinecker, der Autor von “Derrick” und “Traumschiff”, ist gestorben. So geht sie dahin, die deutsche Fernsehgeschichte. Heutzutage schreiben die Drehbuchautoren ja meistens Dialoge, die klingen, als seien sie aus dem Amerikanischen (=US-Englisch) übersetzt. Das muss an der TV-Sozialisation liegen. Sie hätten mehr “Derrick” und “Der Alte” sehen sollen.


Julia Ritter in • KulturMedien am 08. Februar 2007
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