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WWF und die Werbewelt

Vor kurzem veröffentlichte irgendjemand - wahrscheinlich DDB Brasilien - diese Anzeige für den WWF (World Wildlife Fund), die aus zwei Katastrophen eine Art gemixte Metapher schuf:

Texte von Textferry.de

Text: “The tsunami killed 100 times more people than 9/11. The planet is brutally powerful. Respect it. Preserve it. http://www.wwf.org”
Quelle: Mediabistro Agency Spy

Den WWF freute das wenig. Man distanzierte sich auf das Heftigste von dieser infamen Geschmacklosigkeit und wird DDB Brasilien in unmittelbarer Zukunft vermutlich nicht irgendwelche Etats anvertrauen. Das ist schlimm, denn die Agenturen sind auf unsere Spenden angewiesen. Der wie immer blitzaufmerksame Mr. Jetpacks hat dies erkannt und darum seine eigene unbeauftragte Anzeige für den WWF geschaffen:

Texte von Textferry.de
Text: “Every day, an estimated 100,000 creatives fake ads in the hope of winning awards. Some of them actually win. Save the endangered ad business. Boycott the award shows.”
Schöner und größer gibt es das bei Where’s My Jetpack zu sehen.

Warum ist die zweite Anzeige so vieltausendmal besser als die erste? Weil sie nicht geschmacklos ist? Falsch! Weil sie lustig ist! Wie überhaupt fast alles bei Where’s My Jetpack. Das erwähnte ich bereits an anderer Stelle und werde es auch sicher noch wiederholen. Aber nicht jetzt.


Julia Ritter in • Kultur am 02. September 2009
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