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Werbeumfeldsensibilität

Werbeumfeldsensibilität ist ein schönes, weil langes und Deutsch und Latein vereinendes Wort, das mir sofort in den Sinn kam, als ich das folgende Schlussverkauf-Schild in den Potsdamer Platz Arkaden sah. (Schlussverkauf gibt es schon lange nicht mehr, ich weiß, aber das hindert ja niemanden dran, so zu tun, als gäbe es ihn noch). Hier also das Banner:

Texte von Textferry.de

Ein nicht gerade subtiler, aber eindeutiger Spruch. Die Frage ist nur, wie die Kundinnen des direkt nebenan gelegenen Geschäfts den finden. Denn dort, bei Ulla Popken nämlich, gibt es “junge Mode ab Größe 42”:

Texte von Textferry.de

Ich kann mir vorstellen, dass Frauen, die junge Mode ab Größe 42 kaufen, nach dem Hinweis auf fette Räumungen und radikale Diäten eher keine große Lust auf eine Handtasche von Anna Stern verspüren.

Fazit: Null Werbeumfeldsensibilität.


Julia Ritter in • BerlinWerbung am 26. Januar 2008
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Popkultur mit Berlitz

Vor einiger Zeit gab es diesen wundervollen Berlitz-Spot mit dem deutschen Küstenwächter (“Vot are you zinking about?”). Jetzt schlägt Berlitz wieder zu - falls es wirklich Berlitz ist:

Was wohl Barbie dazu sagt?

Fundort: Adverblog


Julia Ritter in • KulturWerbung am 09. Januar 2008
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Blogkonsolidierung

Manchmal sind die Ambitionen größer als der unbedingte Leistungswille* und/oder die Kapazitäten. Dann eröffnet man (also ich) frohen Mutes zwei Blogs, mit zwei so schönen Header- und überhaupt Designs und schreibt dann doch nur unregelmäßig. Und nachdem die deutsche Wiedervereinigung nun volljährig und damit geschäftsfähig geworden ist, wächst jetzt auch hier zusammen, was zusammen gehört. Nämlich das ferryblog und das textfairy-Blog. Ersteres gibt es in der alten Form nicht mehr, alle Beiträge sind aber in letzteres eingeflossen und also genau hier zu finden. Deswegen gibt es auch plötzlich viel mehr Kategorien, die in Kürze (welch dehnbarer Begriff) ebenfalls überarbeitet werden.

Was ich daraus lerne:
- Bloggen ist aufwändig.
- Wenn man zwei Blogs mit jeweils unterschiedlichem Fokus hat, muss man das klar differenzieren. Das ist mir so wenig gelungen, dass ich teilweise selbst nicht wusste, welcher Beitrag besser wohin passt - nicht gut!
- Meine Blogmaster sind die besten.

Im neuen Jahr (ja! Das musste kommen!) geht es jetzt also weiter mit dem einen, einzigen, wunderschönen Vereinigungsblog. Diesem hier.

Texte von Textferry.de

* Kleine literarische Anekdote: Im Englischen nennt man sowas “biting off more than you can chew“. Über dem äußerst wortreichen Henry James sagte dagegen mal jemand “he chews more than he bites off.“ Sehr lustig.

Foto: iStockphoto


Julia Ritter in • ArbeitKultur am 05. Januar 2008
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