Das Blog Daily Blog Tips hat eine Liste der 25 wichtigsten (englischsprachigen) Blogs übers Bloggen veröffentlicht. Berücksichtigt wurden Blogs, die sich vor allem mit Bloggen beschäftigen. Grundlage für die Bewertung waren das Google-Ranking, die Anzahl von Bloglines- und Technorati-Abonnenten und das Alexa-Ranking. Ich glaube, die genannten Blogs stammen alle aus den USA, bin mir aber nicht sicher.
In den Blogs geht es um Themen wie Business-Bloggen, Communities, News, Blog-Tipps und Geldverdienen mit dem Blog. Letzteres gilt unter vielen deutschen Bloggern ja als Todsünde, aber wenn man sich die entsprechenden US-Blogs mal ansieht, stellt man fest, dass Bannerwerbung oder Google AdSense wahrlich nicht die einzigen Wege sind, mit dem Blog Geld zu verdienen. Aber das ist ein anderes Thema.
Julia Ritter in
am 02. Juni 2007
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Gestern schrieb Patrick Breitenbach in buenalog einen interessanten Artikel über nervige Werbung - darüber, was das (oft unfreiwillige) Werbepublikum am meisten nervt und welche Auswege er für die Werbung sieht (kurz gesagt: weniger nerven, aber das ist nicht so banal, wie es klingt). Und ich habe seit gestern darüber nachgedacht, welche Werbung (mich) nicht nervt. Und warum.
Zum Beispiel Produktproben. Neulich war ich im Kino und habe A Prairie Home Companion (empfehlenswert) gesehen. Auf dem Klo lagen Flyer / Werbekarten für den Film Irina Palm mit jeweils einer gar nicht mal so kleinen Probeflasche Dove pro-age Öl-Lotion. Die hab ich erstens sofort mitgenommen, zweitens brav die zugehörigen Flyer gelesen (ein Kontaktformular für Dove war auch dabei, mit dem man weitere Proben für andere Produkte anfordern konnte) und vor allem die
Lotion auch ausprobiert. Und siehe da: Die ist super. Und pro-age ist auch ein vergleichsweise guter Name, denn die einzige wirkungsvolle Maßnahme gegen das Altern ist und bleibt das frühzeitige Ableben. Aber das nur am Rande.
Oder Plakate. Ich finde, Plakate können ganz schön nerven. Aber manche machen das Stadtbild nicht noch hektischer, sondern wirken sogar harmonisierend. Auf mich jedenfalls. Wie zum Beispiel die neuen Bionade-Plakate (wobei Bionade natürlich auch so eine rundum sympathische Marke ist, dass sie kitschig werden können, ohne dass man es ihnen übel nimmt). Das Blog zur “Stille Taten”-Kampagne mag blöd sein, der G8-Bezug irgendwie unklar, aber die Motive sehen gut aus.
Das ist natürlich absolut subjektiv. Aber die beiden Beispiele vereint, dass die jeweilige Werbung mein Leben nicht vollmüllt, sondern angenehmer macht. Breitenbach fordert im oben verlinkten Beitrag:
Lieber einen vernünftigen, informativen und serviceorientierten Internetauftritt gestalten, planen und bereitstellen. Als sehr viel Geld in eine Marketingmaßnahme zu stecken, die erstens nicht nur unglaublich teuer und ineffektiv ist, sondern auch unglaubwürdig und nervend wirkt.
Eben. Warum bieten zum Beispiel Hersteller von technischen Geräten auf ihren Websites nicht umfangreiche und ständig aktualisierte Handbücher zu ihren Produkten an? Die sind im Lieferumfang nämlich oft gar nicht enthalten. Warum haben die meisten Websites eine Suchfunktion, die aber auch rein gar nichts findet?
Von dem allen abgesehen wäre es aber auch vorteilhaft, wenn Unternehmen Produkte herstellen würde, die wirklich richtig gut sind. Oder wirklich richtig gut aussehen. Und am besten beides.
Julia Ritter in
am 01. Juni 2007
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Die neue H&M-Kampagne, die ja zurzeit unübersehbar und zum Beispiel auf dem Hamburger Hauptbahnhof auf riesengroßen Bannern zu bestaunen ist, wirft für mich einige Fragen auf:
1. Warum ist Australien “Sommertrend 2007” bei H&M? Ist denn jetzt nicht Winter in Australien?
2. Warum trägt Kylie Minogue also im Winter einen silbernen Badeanzug und Sonnenbrille? Ist das mit dem Ozonloch über Australien noch viel schlimmer, als wir alle glaubten?
3. Und schließlich: Was hat Kylie Minogue eigentlich mit den ganzen Klamotten zu tun? Anders als Madonna hat sie ja keine für H&M entworfen, sondern eher umgekehrt. Aber warum sollte ich bei H&M einen silbernen Strahlenschutzbadeanzug kaufen wollen, wenn der eigentlich für Kylie Minogue entworfen wurde?
Alles in allem kann ich nur sagen, dass die britische Modekette Topshop da der schwedischen Konkurrenz einiges voraus hat. Denn für Topshop hat Kate Moss eine Kollektion entworfen, die man auch woanders als am Strand tragen kann. Zu hoffen ist nur, dass dazu nicht eine so sonderbare und ausgesprochen kopflastige Figur nötig ist, wie sie Model Irina hat:
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Sieht bei Frau Moss selbst schon etwas augewogener aus:
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Und hier noch ein flottes Kleidchen aus der Moss-Kollektion:
Julia Ritter in
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• Kultur am 01. Juni 2007
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