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Wer braucht schon dauernd neue Schuhe?

Niemand. Für eine neue Tasche dagegen ist der Zeitpunkt immer richtig - vorausgesetzt, sie ist ebenso schön wie nützlich. Fashion victims, die es besonders schwer erwischt hat, können sich per “Luxusbabe”-Abo mit neuem Stoff (oder Leder) versorgen und haben dabei die Wahl zwischen verschiedenen Stufen des Luxusbabetums. Das beste Argument für viele Handtaschen liefert Miss Piggy als Schutzpatronin der Taschendiva, die im Übrigen keinen Unterschied zwischen Taschen und Schuhen sieht (was den Befriedigungsaspekt betrifft).


Julia Ritter in • AlltagKonsum am 29. März 2007
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Copywriting Phrases nicht nur für Idioten

Es macht wahrscheinlich nicht den allerbesten Eindruck, ein Buch mit dem Titel Complete Idiot’s Guide to Copywriter’s Words and Phrases zu empfehlen. Als Werbetexterin, meine ich. Aber dieses Buch ist tatsächlich eine Fundgrube für alle möglichen Begriffe und Redewendungen. Teil 1 besteht aus 226 Seiten mit Wortlisten, unterteilt in “Dead-on Descriptions”, “Buzzwords by Business” und “Promotional Power”, jeweils mit Synonymen, “Related Words, Phrases, and Expressions”, Metaphern & Symbolen und Antonymen. Das Ganze ist ein bisschen wie ein kleinerer englischsprachiger (Schwerpunkt: US) Dornseiff mit Werbebezug. Da ist es auch leicht zu verschmerzen, dass Teil 2 - eine kurze Einführung ins Werbetexten - nicht viel Neues bringt.


Texte von Textferry.de


Julia Ritter in am 28. März 2007
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Improve your English and have fun while you’re at it

Wenn man, wie ich, nicht zum aktiven Jet Set gehört und Aufenthalte im englischsprachigen Ausland weit getaktet sind und wenn man darüber hinaus eine Schwäche für alle Arten seichter bis mittelintelligenter (erster Sprachtipp: der englische Begriff hierfür ist “midbrow”) Fernsehunterhaltung hat, dann helfen die folgenden TV-Serien weiter - vorausgesetzt, man sieht sie im Original:

Mit das Beste, um die allgemeine Eloquenz zu fördern, ein bisschen was über die amerikanische Politik zu lernen und sich außerdem den Glauben daran zu bewahren (falls vorhanden), dass auch ein amerikanischer Präsident ein guter Mensch sein kann, ist The West Wing. Sehr geistreich, moderat patriotisch (manchmal muss man tapfer sein) und insgesamt kurzweilig. Für Möchtegern-Lobbyisten ein Muss.

Buffy, the Vampire Slayer lief auch hier, setzt beim Zuschauer ein gewisses Maß an Toleranz voraus, was Fantasy und Kitsch betrifft, belohnt dafür ab der dritten Staffel mit herrlicher Selbstironie und bietet von Anfang an einen sehr freizügigen Umgang mit der englischen Sprache. Ein Quell der Inspiration für Werbetexter, weniger wegen der Thematik als vielmehr wegen der absolut respektlosen Vermischung von Schund und Tradition.

The O.C. besticht nicht gerade durch einfallsreiche Plotlines, aber angeblich ist die vierte Staffel besser als die dritte. Dafür gibt es aber eine ganze Schatztruhe voll beknackter amerikanischer bzw. kalifornischer Teenie-Sprache. Ich nehme an, dass die meisten kalifornischen Teenies mit einem Hauch Selbstachtung diese Idiome nie in den Mund nehmen werden, aber es geht weniger um die einzelnen Wendungen als vielmehr um die sprachliche Athmosphäre, den Gestus, wie immer man es nennen will.

Soviel zum Anfang, Das sind etwa 150 Stunden (völlig aus der Luft gegriffene Schätzung, aber kommt bestimmt ungefähr hin) Fernsehen. Wer nicht soviel Zeit hat und außerdem lieber joggen geht, als sofakartoffelig vor der Glotze zu hängen (und das bei dem Wetter), der kann sich dabei mit oder über George W. amüsieren: The Weekly Radio Address.

Update: Achtung, Kommentare enthalten Spoiler! Also nicht die Aerodynamik-optimierende Sorte, sondern es wird verraten, wie es ausgeht. Wer also. The O.C. noch nicht gesehen hat und die Spannung bis zum letzten Augenblick auskosten will, sollte nicht weiterlesen.

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Julia Ritter in • AlltagKulturMedien am 28. März 2007
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Mein persönliches Buchmesse-Highlight

Mit das Beste an der diesjährigen Leipziger Buchmesse war für mich die Tatsache, dass ich es fast auf die Minute genau zur Lesung „meines“ Autors Kevin McAleer geschafft habe, der aus seinem Roman Surferboy (übersetzt von – na?! – von mir) las. Kevin hatte sich für die Lesung ein Kapitel ausgesucht, in dem unter anderem eine bekokste, nackte Stewardess im Mittelpunkt stand. Dementsprechend irritiert war er von den blutjungen, ziemlich unschuldigen Mädchen, die in der ersten Reihe saßen und sich eifrigst Notizen machten. Es ging wohl um irgendein Schulprojekt. Da ja an so einem Buchmessetag so viele Lesungen stattfinden müssen, wie nur irgends geht, blieb leider keine Zeit für weitere Fragen und Antworten, denn der nächste Autor wartete schon mit Buch unterm Arm auf seinen Einsatz. So konnte keinerlei Einfluss mehr auf das Bild genommen werden, das man an einer gewissen Leipziger Schule jetzt von der amerikanischen Gegenwartsliteratur hat.


Julia Ritter in am 26. März 2007
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“Von mir aus können sie das ganze Internet einfach verbieten.”

... so der Kommentar eines für seine Weisheit bekannten Freundes, als ich ihm erklärte, was Twitter ist. Erinnert mich an Homer Simpson: “Internet? Gibt’s den Dreck immer noch?”” (Ich glaube allerdings, das hieß im Original “They have the internet on computers now?!”).


Julia Ritter in • Kultur am 22. März 2007
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Second Life goes CeBIT (oder auch nicht)

Eben war ich aus lauter Neugier (was sonst) am Second Life CeBIT Messestand von Sony Ericsson. Man kann dort im Tausch gegen eine Sloganvariante ein Handy gewinnen. Allerdings ist es fast unmöglich, festzustellen, wie denn so ein Handy aussieht oder was es gar für Features hat. Die ausgestellten Exemplare waren nämlich winzigklein und pixelig und bar jeder Zusatzinformationen. Zumindest hab ich keine gefunden. Dafür war am Stand nicht so ein Rummel wie bei der richtigen (RL) CeBIT. Von der konnte man sich Bilder angucken. Ach ja, ein tolles T-Shirt gab es auch geschenkt, mit “I (SonyEricssonLogo) music”. Und das war’s dann auch schon. Aber die Gegend ist hübscher als Hannover.


Julia Ritter in • KulturMedien am 18. März 2007
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Besser Bloggen

Damit das hier nicht so traurig aussieht und überhaupt mal etwas Leben in die Bude kommt, bilde ich mich gerade wunderbar weiter - in einem Online Workshop Selbstmarketing mit dem eigenen Weblog, gehalten von der ebenso kompetenten wie freundlichen Blog-Veteranin Ina Baumbach. Jetzt fehlt mir nur noch die Zeit, all das schöne neue Wissen umgehend anzuwenden. Aber das wird noch.


Julia Ritter in • Kultur am 08. März 2007
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