Über die deutsche Vanity Fair wurde ja schon viel geschrieben, die meisten haben sie gedisst, und es gibt tausend Gründe, warum sie ist, wie sie ist. Aber als hätten die Leute bei Condé Nast, Graydon Carter oder die Mächte, die da sonst walten, Mitleid gefasst, steckte heute die Annual Hollywood Issue im Briefkasten, mit “316 pages of glamour, gowns, and gams”, “killer blondes, private eyes, and lost angels”, und dem 33-seitigen film noir-Foto"film" Killers Kill, Dead Men Die, in dem alles auftaucht, was so Rang und Namen hat. Die Fotostrecke im Heft ist übrigens besser als der Film. Und das Ganze zeigt überdeutlich, dass die deutsche Vanity Fair sich zum Original ungefähr so verhält, wie die Maxi zur Vogue.
Das Beste aber an der echten Vanity Fair sind die leichte Selbstironie und der Witz, die überall mitschwingen. Sowas funktioniert nur, wenn man souverän ist. Wer weiß, vielleicht schaffen die deutschen VFler das auch. Mein Rat allerdings: Don’t hold your breath.
Julia Ritter in
• Kultur
• Medien am 23. Februar 2007
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Greenpeace befürchtet, dass die doch ziemlich gehobenen Hardwareansprüche von Windows Vista PC-User dazu bewegen könnten, ihre Rechner massenweise zu entsorgen. Damit würde ein Elektronikschrottlawine losgetreten, die in erster Linie auf die Dritte Welt einstürzt.
Abgesehen davon dürfte so ein Nachfrageboom, wenn er denn tatsächlich eintritt, die Hardwarepreise ziemlich in die Höhe treiben. Das wäre dann wohl die richtige Zeit, nach einem schönen Gebrauchtrechner Ausschau zu halten - die müssten entsprechend billiger werden. Oder aber man erfreut sich weiterhin an seinem schönen Apple.
Julia Ritter in
am 08. Februar 2007
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...gibt es bei Raedan. In braunem Cord für junge Friedrichshainer, in Nadelstreifen oder 70er-Jahre-Tapetenmuster (da muss man dann aufpassen, um sie im mittelhippen WLAN-Cafe noch von der Deko zu unterscheiden). Ein Leben jenseits von Neopren.
Julia Ritter in
• Konsum am 08. Februar 2007
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Herbert Reinecker, der Autor von “Derrick” und “Traumschiff”, ist gestorben. So geht sie dahin, die deutsche Fernsehgeschichte. Heutzutage schreiben die Drehbuchautoren ja meistens Dialoge, die klingen, als seien sie aus dem Amerikanischen (=US-Englisch) übersetzt. Das muss an der TV-Sozialisation liegen. Sie hätten mehr “Derrick” und “Der Alte” sehen sollen.
Julia Ritter in
• Kultur
• Medien am 08. Februar 2007
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